Bürger entscheiden sich für das
Nahversorgungskonzept (Supermarkt)!
Die Bürger von Blindheim gewinnen das Bürgerbegehren. Im Gewerbegebiet: An der soll nun das Supermarktkonzept umgesetzt werden.
Die Initiatoren, Sabrina Walenta und Michael Audibert, bedanken sich bei den Bürgern für Ihr Engagement. Die Wahlbeteiligung von über 62% ist für einen Bürgerentscheid ein großer Achtungserfolg. Die Initiative Bürgerbegehren, getragen und unterstützt vom Verein und der Wählergruppe der FW BUW, hatte sich Transparenz und Bürgerbeteiligung schon in der Kommunalwahl auf die Fahnen geschrieben. Diese Versprechen wurden erfolgreich umgesetzt.
Gewonnen haben die Bürger, nicht die Initiatoren. Hier wurden nur die Möglichkeiten aufgezeigt, die von Investoren angeboten werden und diese dann zur Wahl gestellt. Für die Bürger rückt ein umfangreiches Nahversorgungskonzept in greifbare Nähe (Schema Werbeflyer). Jetzt geht es an die Umsetzung der Konzepte. Hier sind die Investoren gefragt, aber auch die Gemeindeführung. Nur mit der Förderung und konstruktiver Begleitung durch die Gemeindeorgane ist eine erfolgreiche Umsetzung sicher. Auch die Bürger können sich fördernd und unterstützend einbringen. Gemeinsam wird das Projekt erfolgreich sein.
Ein Bürgerentscheid ersetzt einen ggf. gegenteiligen Gemeinderatsbeschluss. Der Bürgerentscheid rangiert im Rang eines Gemeinderatsbeschluss. Der Bürgermeister ist für die Umsetzung verantwortlich (GO Art. 36).
Das Gewerbegebiet: „An der Bahn“ wurde als Ganzes ausgeschrieben, um für Bewerber attraktiv zu sein. Die unterschiedliche Baugrundqualität sollte nicht zu Benachteiligungen führen. Der Gemeinderat wollte keine Erschließung durch die Gemeinde selbst oder/und eine Veräußerung in Parzellen. Die FW BUW hatte den Vorschlag eingebracht, ggf. gleichzeitig an mehrere Bewerber das dann aufzuteilende Grundstück zu veräußern, was jedoch mehrheitlich abgelehnt wurde. Jede Konzeption der Investoren ist auf das ganze Areal ausgerichtet, denn nur so funktioniert die Umsetzung eines Gesamtkonzeptes.
Der klare Auftrag durch den Bürgerentscheid an die Gemeindevertretung, die Umsetzung des Ergebnisses, darf nicht jetzt schon mit einer Zerstückelungsdiskussion verwässert oder gar torpediert werden. Die Entscheidung der Bürger ist zu respektieren, sonst hat man seinen Wählerauftrag verfehlt.
Als Allererstes sollte man die 3 Investoren möglichst zur nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung einladen und um die Vorstellung Ihrer Konzepte bitten.
Details zu den Ergebnissen sind auf der homepage der VG Höchstädt abrufbar.